Seilnetzpyramide an der ARS

Offizielle Einweihung der Seilnetzpyramide mit Schuldezernent Christopher Lipp, Steffen Hasenpflug (Außenanlagenplaner LK Gießen) und Peter Spormann (Peter Spormann GmbH) am 1. Juni 2026.

Die Seilnetzpyramide ist viel mehr als einfach nur ein Spielgerät: Es ist ein Ort, an dem Mut und Geschicklichkeit gebraucht werden und der Zusammenhalt unter den Lernenden wachsen kann. Wer hoch hinaus will braucht Mut und Vertrauen, Rücksicht und Teamgeist sind gefordert und nebenbei macht es auch noch super viel Spaß, und schult den Gleichgewichtssinn. Ich bin sicher, dass damit das Lernen verbessert wird, Stress abgebaut werden kann und somit längere konzentrierte Lernphasen ermöglicht werden. Daher danken wir allen, die den Bau der Pyramide möglich gemacht haben.

Petra Brüll
Schulleiterin

Gießener Allgemeine, 6. Juni 2026, S. 34

Musterwettbewerb der 5. Klassen

Alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen nahmen gemeinsam an einem schulinternen Wettbewerb teil.

Die Aufgabe bestand darin, ein wiederkehrendes Muster zu entwerfen und zeichnerisch zu gestalten. Dabei entstanden viele kreative und farbenfrohe Arbeiten.

Im Anschluss wurden die Muster von einer Jury aus mehreren Lehrkräften bewertet. Besonders überzeugen konnten Mailo (5e), Mia (5a) und Kristin (5e). Sie freuten sich über eine Urkunde sowie einen kleinen Preis.

Die elf besten Muster werden in der Schule ausgestellt.

Erasmus+-Austausch in Lido di Ostia und Rom

Im Rahmen des Erasmus+-Programms verbrachten elf Schülerinnen und Schüler unserer Schule gemeinsam mit ihren beiden Lehrkräften, Iris Reuter und Clarissa Kammerer, eine spannende und erlebnisreiche Woche in Lido di Ostia und Rom. Die Jugendlichen erhielten die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Austauschpartnerinnen und -partnern den Alltag in Italien hautnah kennenzulernen und wertvolle interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.

Die Schülerinnen und Schüler wurden von ihren italienischen Gastgeberinnen und Gastgebern sehr herzlich aufgenommen und schnell in den Schulalltag integriert. Besonders positiv fiel auf, dass die Jugendlichen auch außerhalb des offiziellen Programms viel Zeit mit ihren Gastschülerinnen und Gastschülern verbrachten. Gemeinsame Freizeitaktivitäten, Ausflüge und Gespräche förderten nicht nur den kulturellen Austausch, sondern boten auch zahlreiche Gelegenheiten, die englische Sprache aktiv anzuwenden und mehr Sicherheit in der Kommunikation zu gewinnen.

Ein wichtiger Bestandteil des Austauschs war zudem die Zeit in der italienischen Schule. Unsere Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in den dortigen Schulalltag und konnten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum deutschen Schulsystem kennenlernen. Im Rahmen eines gemeinsamen Computerprojekts über ihre Zeit in Italien arbeiteten die deutschen und italienischen Jugendlichen zusammen und stärkten dabei ihre Fähigkeiten in den Bereichen Teamarbeit, Kommunikation und selbstständiges Arbeiten.

Auch kulturell hatte die Woche viel zu bieten. Auf dem Programm standen zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Rom, darunter die beeindruckende Metrostation C mit ihrem integrierten Museum. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Europäischen Zentrums „David Sassoli“, bei dem die Schülerinnen und Schüler wichtige Einblicke in die Bedeutung Europas und der europäischen Zusammenarbeit erhielten.

Darüber hinaus erkundete die Gruppe Ostia bei einer Stadtführung und Schnitzeljagd sowie bei einem Besuch der antiken Ausgrabungsstätte Ostia Antica. Ein gemeinsamer Strandbesuch und ein Abendessen am Meer sorgten ebenfalls für unvergessliche Momente und stärkten das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.

Die Zusammenarbeit mit den italienischen Kolleginnen und Kollegen der Gastschule „Liceo Scientifico Statale Federigo Enriques“ verlief während der gesamten Woche äußerst positiv und engagiert. Gemeinsam konnte ein abwechslungsreiches Programm gestaltet werden, das schulische, kulturelle und soziale Aspekte miteinander verband.

Die Erasmus+-Fahrt nach Ostia und Rom war für alle Beteiligten eine große Bereicherung und wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Clarissa Kammerer

Erasmus+-Projekt an der ARS mit der CPEIP Paderborn-Lezkairu:

Eine Woche voller Sprache, Kultur und Lernen

Im April 2026 war die ARS Pohlheim Gastgeberin für eine Gruppe von Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern der CPEIP Paderborn-Lezkairu aus Pamplona. Gemeinsam erlebten die Gäste Unterricht, Kultur und Geschichte – ein intensives Lernabenteuer im Rahmen von Erasmus+.

Die Gastschülerinnen und -schüler lernen in Pamplona Deutsch als Erstsprache. Untereinander verständigten sich alle Teilnehmenden auf Deutsch, Englisch und Spanisch – ideale Voraussetzungen für ein interkulturelles Erasmus+-Projekt.

Nach einem offiziellen Empfang in unserer Schule nahmen die Gäste an mehreren Unterrichtstagen an der ARS teil. Sie lernten den schulischen Alltag kennen und verglichen spanische und deutsche Lernformen, Fächer und Schulkulturen. Besonders beeindruckt waren die spanischen Gäste vom Fach „Freies Lernen“, in dem Schülerinnen und Schüler lernen, wie man lernt. In den Pausen begeisterte außerdem der Schulgarten mit seinen Hühnern und Kaninchen – eine willkommene Abwechslung, bei der die Verantwortung für Tiere an der ARS praktisch erlebt werden kann.

Ein besonderer Höhepunkt war der Projekttag „Eine Reise ins Land der Märchen – die Brüder Grimm“ in Marburg. Die Exkursion verband Literatur mit ihrem historischen und geografischen Kontext. Viele Kinder kannten bislang vor allem Disney-Adaptionen. Die ARS-Lehrerinnen Alicia Feregrino und Julia Grützmacher stellten die Originalfassungen der Brüder Grimm vor, zum Beispiel „Der Fischer und seine Frau“ oder „Sterntaler“. Es entstanden bewegende Momente, als die Gäste den Originalerzählungen zuhörten und sich von den Geschichten berühren ließen. Auf dem Brüder-Grimm-Pfad in Marburg besuchte die Gruppe Stationen zu Märchen wie „Der Wolf und die sieben jungen Geißlein“, „Der Froschkönig“ und „Hänsel und Gretel“. Indem die Lernorte sichtbar und greifbar wurden, entstanden bedeutsame Lernmomente. Die gesamte Erasmus+-Gruppe erweiterte ihr Wissen, entwickelte Neugier und gewann Wertschätzung für mündliche und schriftliche Erzähltraditionen – ein Beitrag zur Pflege des europäischen und weltweiten Kulturerbes.

Auch der Besuch in Frankfurt am Main verband Stadterkundung mit Kultur und Geschichte. Die Gruppe fuhr auf den Main Tower, unternahm eine Bootstour auf dem Main und betrachtete die Stadt aus verschiedenen Perspektiven. Beim Probieren traditioneller Speisen wie Frankfurter Würstchen sowie beim Besuch eines Biomarkts entdeckten die Schülerinnen und Schüler regionale Produkte wie schwarze Karotten, verschiedene Apfelsorten und Meerrettich.

Im Sinne der Digitalisierung setzten die Kinder ein kreatives Projekt zu Märchen der Brüder Grimm um, angeleitet von den Lehrkräften Jannis van Meerendonk und Janina Zimmermann. Aufbauend auf den Eindrücken aus Marburg entwickelten sie eigene Ideen und gestalteten mithilfe von 3D-Druckern verschiedene Exponate. So verbanden sich Literatur, Design und Technologie auf kreative Weise: Märchen wie „Aschenputtel“, „Das tapfere Schneiderlein“, „Rotkäppchen“ und „Der Wolf“ wurden in die heutige Zeit übertragen und neu interpretiert.

Den stimmungsvollen Abschluss der Erasmus+-Woche bildete eine Feier in der Schule mit einem interkulturellen Buffet, zu dem die Eltern deutsche Spezialitäten beigesteuert hatten. Ein gemeinsames Musizieren mit Gitarre, angeleitet vom spanischen Lehrer Javier Morales sowie den ARS-Schülern Alma Jung und Paul Bröchler, rundete den Nachmittag ab.

Nach einem familiären Abschlusstag traten die Gäste die Heimreise nach Spanien an – reich an Eindrücken, neuen Freundschaften und hoch motiviert, Europa und seine Kulturen weiter zu entdecken. Die ARS Pohlheim und die Region Mittelhessen werden ihnen bis nach Pamplona in guter Erinnerung bleiben.

Tanzprojekt „Wir bewegen Schule“ im Jahrgang 5

126 Fünftklässler rocken die Sporthalle
mit Breakdance und Hip-Hop
(Gießener Anzeiger Online, Stand 30.03.2026)

ARS-Schülerinnen und -Schüler erleben Pamplona:

Lernen, Kultur und Teamgeist im Erasmus+-Projekt

Im März 2026 reiste eine Schülergruppe der Jahrgänge 6 und 8 der ARS im Rahmen eines Erasmus+-Projekts nach Pamplona. Nach der Ankunft wurden unsere Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrkräfte im Schulgebäude der CPEIP Paderborn-Lezkairu feierlich begrüßt. Eltern und Schulleitung organisierten eine Willkommensrunde mit regionalen Spezialitäten wie Tortilla de Patatas, Aceitunas, Jamón Serrano, Allioli, Pan con Queso Manchego und Empanadillas de Atún y Patatas. Eine zweisprachige Vorstellungsrunde (Deutsch/Spanisch) und Icebreaker-Aktivitäten erleichterten das Kennenlernen und sorgten für spürbare Freude.


Die Erasmus+-Woche begann mit einem gesunden Frühstück in der Mensa. Auf dem Programm standen Informationen zur Bedeutung eines ausgewogenen Starts in den Tag, zur Rolle gesunder Fette und zur Verwendung von Olivenöl sowie eine Verkostung nahrhafter Aufstriche (Avocado, Tomate). Im Rahmen eines geführten Rundgangs erhielten die ARS-Lehrkräfte Alicia Feregrino und Julia Grützmacher Einblicke in die Räumlichkeiten, die Ausstattung und die pädagogischen Ansätze der Partnerschule. Die gemeinsamen Mittagessen mit dem spanischen Kollegium ermöglichten kollegialen Austausch und gegenseitiges Kennenlernen.

Ein fachlicher Schwerpunkt lag auf digitalen Kompetenzen und einem Maker-Mindset. Im spanischsprachigen Digitalunterricht, der von spanischen Schülerinnen und Schülern ins Deutsche übersetzt wurde, wurde gelebter kooperativer Bilingualismus erfahrbar. An Praxisstationen lösten die Lernenden Programmierrätsel, um das sogenannte Computational Thinking (informatisches Problemlösen) zu fördern, trainierten algorithmisches Denken mit Minirobotern und entwickelten bei einer STEAM-Challenge improvisierte Musikinstrumente aus Gemüse und Obst mit einfachen Stromkreisen. So verband sich technisches Lernen mit Kreativität und Spaß.

Das Herzstück der Woche war die Kernlernerfahrung „Imaginäre Reise in eine Parallelwelt“. Auf dem Schulhof wurde ein Erfahrungsparcours mit altersgerecht aufbereiteten Aufgaben angeboten. An den Stationen arbeiteten die Gruppen auf Deutsch und Spanisch zusammen. Dabei wurden Bewegung, Koordination und Raumorientierung gezielt gefördert.

Bei einer geführten Stadterkundung entdeckte die Gruppe die Geschichte und das Kulturerbe Pamplonas. An gamifizierten Mathematik-Stationen konnten die Teilnehmenden spielerisch lernen, logisch denken und gemeinsam Probleme lösen. Eine etwa zwölf Kilometer lange Bildungswanderung verband körperliche Aktivität mit Lokalgeschichte und bot die Gelegenheit, regionale Pintxos (eine Art Tapas) zu probieren. Unterwegs wurden Aspekte der Nachhaltigkeit praktisch umgesetzt: Informationen zur richtigen Mülltrennung, organisierte Müllsammelaktionen sowie die Sensibilisierung für Flora und Fauna waren Bestandteile des Programms. In einer ökologischen Einheit setzten sich die Teilnehmenden kritisch mit gebietsfremden Baumarten Pamplonas auseinander und diskutierten Herkunft, ökologische Funktionen und mögliche Auswirkungen.

Der Ausflug nach San Sebastián widmete sich der Meeresumwelt: Am Playa de la Concha wurden Meeresschutz und die Bedeutung sauberer Strände thematisiert. Der Besuch des Aquariums bot Einblicke in die regionale Artenvielfalt; ein Stadtspaziergang führte unter anderem zur Catedral del Buen Pastor. Freizeit zum Bummeln, Souvenirkauf und ein erfrischendes Barfußlaufen im Meerwasser rundeten den Tag ab.

Zum Abschluss der Woche fand eine feierliche Zeremonie mit Zertifikatsvergabe statt. In der anschließenden Evaluation reflektierten die deutschen Lehrkräfte, die spanische Schulleitung und das Erasmus+-Team gemeinsam Erfahrungen und Empfehlungen für künftige Mobilitäten. Danach trat die Gruppe die Rückreise nach Deutschland an.

Die Erfahrung in Pamplona war in jeder Hinsicht sehr positiv: Die gesamte Gruppe arbeitete mit Begeisterung und Teamgeist und es entstanden Freundschaften. Die Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Lehrkräften vor Ort war äußerst konstruktiv. Das Projekt zeigte, wie schulisches Lernen, Mehrsprachigkeit, Digitalisierung, körperliche Aktivität und Nachhaltigkeit miteinander verbunden werden können und wie das Erasmus+-Programm die Schule bereichert.

Alicia Feregrino-Langer

Distanzunterricht am 29.01.

Guten Morgen liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

soeben erhielten wir von der Verkehrsgesellschaft Gießen mbH eine E-Mail mit folgendem Inhalt: „… aufgrund der anhaltenden Schneefälle seit 01:00 kann heute kein flächendeckender Linienverkehr stattfinden. Wir beobachten die Situation seit 03:00. Unter dem frischen Schnee hat sich eine Eisschicht gebildet. Eine sichere Beförderung ist leider nicht möglich.

 AKTUELL GILT DIESE MELDUNG BIS 09:00

 Wann der Betrieb aufgenommen werden kann ist noch unklar, da die Schneefälle teilweise bis in den Mittag hinein anhalten sollen.

Mit den besten Grüßen…“

Daher kann an der ARS auch heute sinnvollerweise nur Distanzunterricht für alle und Notbetreuung für die Jg. 5/6 angeboten werden, denn sehr viele Schülerinnen und Schüler werden ansonsten keine Möglichkeit haben, die Schule zu erreichen.

Der Unterricht erfolgt nach aktuellem Stundenplan und wird mit Videokonferenzen starten. Ich bitte die wetterbedingten Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Die Kinder, die zur Notbetreuung kommen, sollen sich bitte entweder telefonisch oder per E-Mail (sekretariat@adolf-reichwein-schule.net) anmelden.

Ich hoffe, dass wir uns dann morgen in der Schule sehen werden.

Herzliche Grüße
Petra Brüll

Distanzunterricht am 28.01. – ProjektPrüfung der PUSCH-Klasse

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

da wir weiterhin von schwierigen Wetterverhältnissen für die kommende Nacht und den frühen Morgen ausgehen müssen, wird morgen kein Wander-/Projekttag stattfinden. Ich halte es für denkbar, dass wir ansonsten den dritten Tag in Folge erleben müssten, an dem Busse nicht fahren, wir und vor allem auch Sie nicht rechtzeitig oder gar nicht darüber informiert werden und wieder nur ein Teil der Lernenden überhaupt in der Schule ankommt. 

Daher wird es morgen stattdessen Distanzunterricht nach gültigem Stundenplan geben und Ihre Kinder melden sich bitte zum jeweiligen Stundenbeginn in Videokonferenzen bei Ihren Lehrkräften.  Sollte das nicht gelingen, senden Ihre Kinder bitte eine E-Mail an die entsprechende Lehrkraft.

Wir hoffen, dass dann am Donnerstag und Freitag wieder regulärer Unterricht im Schulhaus mit regulärem Busverkehr stattfinden kann.

ACHTUNG: Ausnahmen von der Regelung für den morgigen Tag:
Die PUSCH-Klasse kommt zur Projektprüfung in die Schule! (Die Eltern wurden von der Klassenlehrerin informiert.)
Die Klasse 8e übernachtet heute in der Schule und wird morgen Vormittag von den Eltern wieder abgeholt. Diese SuS werden dementsprechend nicht in den Videokonferenzen anwesend sein!

Für den morgigen Tag geplante kostenpflichtige Veranstaltungen, werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt! 

Ich wünsche allen morgen einen guten Unterrichtstag und Ihnen einen entspannten Tag ohne Sorgen über die Frage, ob Busse fahren oder nicht.

Erneut möchte ich Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis danken.

Herzliche Grüße
Petra Brüll

Fehlende Rückmeldung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

leider ist noch immer nichts Offizielles zum Thema Busse am heutigen Tag zu erfahren. Es ist für mich nicht nachzuvollziehen, warum entgegen der Ankündigung der Busunternehmen eben keine Rückmeldung vorliegt, ob am heutigen Tag Busse fahren oder nicht.

Es tut mir sehr leid, dass Sie damit wieder im Unklaren sind, wie der heutige Tag zu gestalten sein wird.

Gern hätte ich Ihnen um 6 Uhr mitgeteilt, ob Busse fahren.

Sollte ich andere Mitteilungen bekommen, werde ich sie Ihnen umgehend mitteilen.

Herzliche Grüße

Petra Brüll

Wetterlage am Dienstag – Kommunikation mit den Busunternehmen

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

leider kam es heute erneut aufgrund der Wetterlage zu kurzfristigen Busausfällen im ganzen Landkreis und in der Folge dazu, dass viele Schülerinnen und Schüler die Schule nicht besuchen konnten. Da die Busunternehmen dies nicht kommuniziert haben, wussten weder Sie als Eltern noch wir als Schulleitung darüber Bescheid, das war recht ärgerlich. Dies ging nicht nur uns so, sondern war an allen Schulen der Fall. Selbst als ich um 9 Uhr endlich ein Busunternehmen telefonisch erreichte, konnte man mir nicht mitteilen, wie es am heutigen Tag weitergehen sollte.

Für morgen hat der Landkreis mit den Busunternehmen nun vereinbart, dass spätestens um 6 Uhr feststehen muss, ob Busse fahren werden oder nicht. Sobald wir davon Kenntnis bekommen (es soll dann sofort eine E-Mail an uns geschickt werden), informieren wir Sie über E-Mail und die Homepage.

Leider kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keine genaueren Angaben machen und ich muss Sie um Ihre Geduld bitten. Es ist mir klar, dass das auch für Sie nicht angenehm ist, denn dann muss morgen früh unter Umständen wieder ganz schnell alles anders umgesetzt werden als geplant.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis!

Herzliche Grüße
Petra Brüll

Geänderte Unterrichtszeiten am 26.1.

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,

aufgrund der witterungsbedingten Bussituation und der damit verbundenen z.T. sehr geringen Schülerzahlen endet der Unterricht heute früher.

Generell findet heute kein Nachmittagsunterricht (Fachunterricht, AGs) statt, eine Notbetreuung ist aber gewährleistet.

Darüber hinaus endet der Unterricht in den verschiedenen Jahrgängen wie folgt:

  • Jahrgänge 8-10: Unterrichtsende nach der 4. Stunde
  • DaZ: Unterrichtsende nach der 5. Stunde
  • Jahrgänge 5-7: Unterrichtsende nach der 6. Stunde

Herzliche Grüße
Petra Brüll
Schulleiterin

Europäisches Gefühl in der Karibik:

Erasmus+-Projekt „Ökologie und Kultur” zwischen Pohlheim und Guadeloupe

Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Ökologie und Kultur” reisten acht Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Schule in Begleitung der Lehrkräfte Alicia Feregrino und Susanne Boncek, des Schulsozialarbeiters Aaron Schmalenberg sowie der Teilhabeassistentin Christina Schumann nach Guadeloupe, einer zu Frankreich gehörenden karibischen Insel. Gastgeber waren Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte des Lycée Baimbridge, die organisatorisch von Yannick Bordin, Lehrer für Spanisch und Französisch, geleitet wurden. Das Projekt profitierte von den unterschiedlichen kulturellen Perspektiven und Sprachkenntnissen beider Gruppen und förderte einen lebendigen interkulturellen Austausch.

Das Leitthema „Ökologie und Kultur“ verband Umweltschutz mit dem Erleben von Tradition und Geschichte. Ziel war es, nachhaltiges Handeln zu fördern und kulturelles Erbe erlebbar zu machen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Inklusion. Die Jugendlichen arbeiteten in gemischten Teams, überwanden sprachliche und kulturelle Barrieren und stärkten ihr Bewusstsein für Teilhabe.

Während des zehntägigen Erasmus+-Projekts erwartete die deutsch-französische Erasmus+-Gruppe ein abwechslungsreiches Programm: Sprachunterricht in Spanisch und Englisch, ökologische Aktivitäten, Exkursionen zu historischen und kulturellen Stätten sowie kreative Workshops. Alle Angebote waren so konzipiert, dass auch Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf aktiv eingebunden werden konnten.

Zum Auftakt wurden die deutschen Gäste auf dem Schulhof des Lycée Baimbridge mit Musik und Tanz herzlich empfangen. Kennenlernspiele in „Bàt 2” erleichterten das Zusammenfinden und schufen eine offene Atmosphäre für die gemeinsame Arbeit.

In der folgenden Woche nahmen alle Teilnehmenden an einer Baumpflanzaktion zum Schutz von Umwelt und Biodiversität im Nationalpark Guadeloupe teil. Die gewonnenen Eindrücke wurden anschließend in der französischen Schule schriftlich verarbeitet und in englischsprachigen Artikeln dokumentiert. Bei einem traditionellen Frühstück lernten die deutschen Gäste kulinarische Spezialitäten wie Didiko-Kuchen und Chodo kennen. Im Theaterunterricht entwickelten Kleingruppen außerdem Sketche zu den Themen Nachhaltigkeit und Integration.

Auch die kulturelle Praxis war ein wichtiger Bestandteil des Programms. Im Rahmen eines Workshops wurden die Teilnehmenden in den traditionellen Gwoka-Tanz und die charakteristischen Trommelrhythmen der Insel eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, die karibischen Rhythmen selbst auszuprobieren. Zusätzlich erhielten sie von einer professionellen Tänzerin Einblicke in die Kunst des Gwoka. Besonders eindrücklich war die enge Verbindung von Bewegung und Trommelspiel, bei der die Trommlerinnen und Trommler den tänzerischen Impulsen folgten.

Bei den Naturerkundungen besuchte die Gruppe den Mangrovenwald „Kassav” bei Sainte-Rose. Dort wurde die ökologische Bedeutung der Mangroven für Flora, Fauna und Küstenschutz anschaulich vermittelt. Bei einer weiteren Exkursion zur Pointe des Châteaux erfuhr die Gruppe mehr über die Trockenzonen und die kalkhaltigen Böden Guadeloupes. Abgerundet wurde das Programm durch Besuche am Strand von Malendure bei Bouillante und an den Ecrevisses-Wasserfällen, wo das feucht-tropische Klima Guadeloupes unmittelbar erfahrbar war. So lernten die Schülerinnen und Schüler die wichtigsten Klimazonen der Insel kennen.

Den Abschluss bildete ein stimmungsvolles Fest mit den Eltern der französischen Teilnehmenden. Dabei fanden eine gemeinsame Projektevaluation sowie ein Erfahrungsaustausch zum interkulturellen Lernen statt.

Die Begegnung machte deutlich, dass die Übernahme von Verantwortung für die Umwelt und die Wertschätzung kultureller Vielfalt Hand in Hand gehen, wobei Inklusion als verbindendes Prinzip gelebt wurde. Nach zwölf intensiven Tagen kehrte die Gruppe mit vertieftem Wissen über Ökologie und Kultur, verbesserten Sprachkompetenzen, neuen Freundschaften und einem gestärkten europäischen Bewusstsein nach Hause zurück.

Alicia Feregrino-Langer

Entfall des Präsenzunterrichts am 12. Januar

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

aufgrund des einsetzenden Eisregens und der damit verbundenen Verkehrslage findet heute kein Präsenzunterricht an der ARS statt. Die Lehrkräfte werden sich per IServ mit Ihren Kindern in Verbindung setzen. Für eine Notbetreuung in den Jahrgängen 5 und 6 wird gesorgt.

Herzliche Grüße

Petra Brüll (Schulleiterin)
Thomas Krumbiegel (Stv. Schulleiter)

Tanzstück „Where the Boys are“ an der ARS


Was entsteht, wenn ein Ringer, ein Boxer und ein Tänzer zusammenarbeiten, konnten am vergangenen Freitag Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 8 der Adolf-Reichwein-Schule erleben:

Zwei Männer beginnen, sich gegenseitig herauszufordern und dabei die Stärke des anderen einzuschätzen und seine Schwachstellen zu suchen. Gegensätzliche Kräfte kommen zu einem Kampf, wobei jeder den anderen besiegen will. Doch langsam werden durch die wiederholten Zusammenstöße die beiden Körper weicher und eine neue Verletzlichkeit entsteht.

Das Tanzstück „Where the Boys are“ erkundet spielerisch die Schnittstelle zwischen Tanz und Kampfsport. Dabei wird die Beziehung zwischen Männern und Männlichkeit verhandelt, ebenso zwischen hart und weich, zwischen Abwehr und Empathie, zwischen kämpferisch und fließend.

Am Ende der Darbietung hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, das Tanzstück mit den Tänzern Nicolas Knipping und Andrius Nekrasovas sowie dem Choreografen Yotam Peled zu interpre-tieren und Fragen an die Künstler und Sina Schönfeld vom Künstler*innenhaus am Mousonturm als Produktionsleitung und Koordinatorin „Zentrum Junger Tanz“ zu stellen.