Guten Morgen liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
soeben erhielten wir von der Verkehrsgesellschaft Gießen mbH eine E-Mail mit folgendem Inhalt: „… aufgrund der anhaltenden Schneefälle seit 01:00 kann heute kein flächendeckender Linienverkehr stattfinden. Wir beobachten die Situation seit 03:00. Unter dem frischen Schnee hat sich eine Eisschicht gebildet. Eine sichere Beförderung ist leider nicht möglich.
AKTUELL GILT DIESE MELDUNG BIS 09:00
Wann der Betrieb aufgenommen werden kann ist noch unklar, da die Schneefälle teilweise bis in den Mittag hinein anhalten sollen.
Mit den besten Grüßen…“
Daher kann an der ARS auch heute sinnvollerweise nur Distanzunterricht für alle und Notbetreuung für die Jg. 5/6 angeboten werden, denn sehr viele Schülerinnen und Schüler werden ansonsten keine Möglichkeit haben, die Schule zu erreichen.
Der Unterricht erfolgt nach aktuellem Stundenplan und wird mit Videokonferenzen starten. Ich bitte die wetterbedingten Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
da wir weiterhin von schwierigen Wetterverhältnissen für die kommende Nacht und den frühen Morgen ausgehen müssen, wird morgen kein Wander-/Projekttag stattfinden. Ich halte es für denkbar, dass wir ansonsten den dritten Tag in Folge erleben müssten, an dem Busse nicht fahren, wir und vor allem auch Sie nicht rechtzeitig oder gar nicht darüber informiert werden und wieder nur ein Teil der Lernenden überhaupt in der Schule ankommt.
Daher wird es morgen stattdessen Distanzunterricht nach gültigem Stundenplan geben und Ihre Kinder melden sich bitte zum jeweiligen Stundenbeginn in Videokonferenzen bei Ihren Lehrkräften. Sollte das nicht gelingen, senden Ihre Kinder bitte eine E-Mail an die entsprechende Lehrkraft.
Wir hoffen, dass dann am Donnerstag und Freitag wieder regulärer Unterricht im Schulhaus mit regulärem Busverkehr stattfinden kann.
ACHTUNG: Ausnahmen von der Regelung für den morgigen Tag: Die PUSCH-Klasse kommt zur Projektprüfung in die Schule! (Die Eltern wurden von der Klassenlehrerin informiert.) Die Klasse 8e übernachtet heute in der Schule und wird morgen Vormittag von den Eltern wieder abgeholt. Diese SuS werden dementsprechend nicht in den Videokonferenzen anwesend sein!
Für den morgigen Tag geplante kostenpflichtige Veranstaltungen, werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt!
Ich wünsche allen morgen einen guten Unterrichtstag und Ihnen einen entspannten Tag ohne Sorgen über die Frage, ob Busse fahren oder nicht.
Erneut möchte ich Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis danken.
leider ist noch immer nichts Offizielles zum Thema Busse am heutigen Tag zu erfahren. Es ist für mich nicht nachzuvollziehen, warum entgegen der Ankündigung der Busunternehmen eben keine Rückmeldung vorliegt, ob am heutigen Tag Busse fahren oder nicht.
Es tut mir sehr leid, dass Sie damit wieder im Unklaren sind, wie der heutige Tag zu gestalten sein wird.
Gern hätte ich Ihnen um 6 Uhr mitgeteilt, ob Busse fahren.
Sollte ich andere Mitteilungen bekommen, werde ich sie Ihnen umgehend mitteilen.
leider kam es heute erneut aufgrund der Wetterlage zu kurzfristigen Busausfällen im ganzen Landkreis und in der Folge dazu, dass viele Schülerinnen und Schüler die Schule nicht besuchen konnten. Da die Busunternehmen dies nicht kommuniziert haben, wussten weder Sie als Eltern noch wir als Schulleitung darüber Bescheid, das war recht ärgerlich. Dies ging nicht nur uns so, sondern war an allen Schulen der Fall. Selbst als ich um 9 Uhr endlich ein Busunternehmen telefonisch erreichte, konnte man mir nicht mitteilen, wie es am heutigen Tag weitergehen sollte.
Für morgen hat der Landkreis mit den Busunternehmen nun vereinbart, dass spätestens um 6 Uhr feststehen muss, ob Busse fahren werden oder nicht. Sobald wir davon Kenntnis bekommen (es soll dann sofort eine E-Mail an uns geschickt werden), informieren wir Sie über E-Mail und die Homepage.
Leider kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keine genaueren Angaben machen und ich muss Sie um Ihre Geduld bitten. Es ist mir klar, dass das auch für Sie nicht angenehm ist, denn dann muss morgen früh unter Umständen wieder ganz schnell alles anders umgesetzt werden als geplant.
aufgrund des einsetzenden Eisregens und der damit verbundenen Verkehrslage findet heute kein Präsenzunterricht an der ARS statt. Die Lehrkräfte werden sich per IServ mit Ihren Kindern in Verbindung setzen. Für eine Notbetreuung in den Jahrgängen 5 und 6 wird gesorgt.
Herzliche Grüße
Petra Brüll (Schulleiterin) Thomas Krumbiegel (Stv. Schulleiter)
Was entsteht, wenn ein Ringer, ein Boxer und ein Tänzer zusammenarbeiten, konnten am vergangenen Freitag Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 8 der Adolf-Reichwein-Schule erleben:
Zwei Männer beginnen, sich gegenseitig herauszufordern und dabei die Stärke des anderen einzuschätzen und seine Schwachstellen zu suchen. Gegensätzliche Kräfte kommen zu einem Kampf, wobei jeder den anderen besiegen will. Doch langsam werden durch die wiederholten Zusammenstöße die beiden Körper weicher und eine neue Verletzlichkeit entsteht.
Das Tanzstück „Where the Boys are“ erkundet spielerisch die Schnittstelle zwischen Tanz und Kampfsport. Dabei wird die Beziehung zwischen Männern und Männlichkeit verhandelt, ebenso zwischen hart und weich, zwischen Abwehr und Empathie, zwischen kämpferisch und fließend.
Am Ende der Darbietung hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, das Tanzstück mit den Tänzern Nicolas Knipping und Andrius Nekrasovas sowie dem Choreografen Yotam Peled zu interpre-tieren und Fragen an die Künstler und Sina Schönfeld vom Künstler*innenhaus am Mousonturm als Produktionsleitung und Koordinatorin „Zentrum Junger Tanz“ zu stellen.
Wie es schon seit Jahrzehnten Tradition ist, so wurde auch in diesem Jahr der Vorlesewettbewerb durchgeführt – das Finale fand am 04.12.2025 in der Aula statt, wobei die Klassensiegerinnen und Klassensieger von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern lautstark unterstützt wurden.
Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 6 hatten zunächst in Vorausscheidungen die Klassenbesten ermittelt, die nun um den Sieg lasen.
Die Jury bestimmte zunächst per Los die Reihenfolge, in der gelesen werden sollte. Alle Teilnehmer hatten interessante Textstellen ausgewählt und verstanden es, die Zuhörer zu fesseln.
Wie immer war die Bandbreite der vorgestellten Bücher groß, sowohl Klassiker als auch eher Ausgefallenes erfreute das Publikum, denn Max Schilling und Marita Maroke (6a), Jonas Lemke und Aylin Turgay (6b), Emily Aksal und Daniel Knies (6c), Alma Jung (6d) sowie Amelie Dickel und Jule Aff (6e) gaben ihr Bestes. Im Anschluss an die individuellen Vorträge musste dann jeweils noch ein Abschnitt aus einem vorher nicht bekannten Buch vorgelesen werden.
Das Schlussergebnis war dieses Jahr denkbar knapp: Die Vorjahressiegerin Cinderella Shamon, Noel Rentmeister sowie die Deutschlehrerinnen Nina Englisch, Kavitha Sivasooriyathevan und Almut Peters gaben Daniel Knies, der aus dem Buch „Godland: Dein ewiges Leben hat einen Preis“ von Martin Schäuble gelesen hatte, letztendlich die meisten Punkte. Daniel wird somit die ARS beim Regionalentscheid vertreten.
Abschließend erhielten alle Klassensieger je eine Urkunde und einen vom Förderverein finanzierten Buchgutschein.
Dr. Ulrich Schneider spricht über das KZ Auschwitz und die Bedeutung des Erinnerns
Am 25. November 2025 fand in der Aula der Adolf-Reichwein-Schule in Pohlheim eine Informations- und Gedenkveranstaltung zum Thema „Auschwitz“ statt. Als Referent sprach Dr. Ulrich Schneider aus Kassel, organisiert wurde die Veranstaltung durch den Fachbereich Gesellschaftslehre der ARS sowie vom Auschwitz-Komitee in der BRD e.V., vertreten durch Neithard Dahlen aus Wetzlar.
Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Eröffnet wurde sie durch den stellvertretenden Leiter der ARS-Pohlheim, Herrn Thomas Krumbiegel, der den Referenten als ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Holocaustforschung vorstellte, seinen vielfältigen Einsatz für das Andenken an die Opfer des Nationalsozialismus würdigte und die Bedeutung des gesellschaftlichen Gedenkens an den Holocaust sowie die NS-Verfolgung, insbesondere in der heutigen Zeit, hervorhob.
Im Anschluss sprach Dr. Ulrich Schneider eindrücklich über die Geschichte des Vernichtungslagers Auschwitz und dessen Rolle im Holocaust. Besonders stark wirkten seine Schilderungen von Begegnungen mit Zeitzeugen, die die historische Darstellung lebendig machten und gerade für die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer eine hohe Anschaulichkeit boten. Schneider spannte den Bogen von der Vorgeschichte der Judenverfolgung im NS-Regime bis hin zum Frankfurter Auschwitz-Prozess, den er als ein wichtiges Ereignis im Umgang mit der Erinnerung an die Massenverbrechen hervorhob.
Die zahlreichen Nachfragen aus dem Publikum zeigten, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer dem Vortrag mit großem Interesse und Aufmerksamkeit gefolgt waren. Durch ihre Rückfragen konnte die Thematik weiter vertieft werden.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig es ist, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten und gerade jungen Menschen die Bedeutung von Verantwortung und Menschlichkeit zu vermitteln. Das gemeinsame Nachdenken über Geschichte und ihre Folgen trägt dazu bei, dass das Gedenken lebendig bleibt und sich in ein Bewusstsein für die Gegenwart und Zukunft übersetzt. So wurde der Abend nicht nur zu einer eindrucksvollen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, sondern auch zu einem Appell, das Erinnern als Auftrag für kommende Generationen weiterzutragen.
Auch in diesem Schuljahr erlebten Schülerinnen und Schüler der Intensivklassen im Rahmen des Kooperationsprojektes des Mathematikums Gießen mit dem Fachbereich DaZ zwei spannende und fröhliche Tage im Mathematikum.
Im Workshop entdeckten die Kinder, wie verschieden Zahlen in ihren Muttersprachen geschrieben werden – und wie sehr doch die gemeinsame mathematische Sprache verbindet. Ganz gleich, welche Sprachkenntnisse jemand mitbringt: Über Muster, Formen und Zahlen konnten sich alle auch ohne große Deutschkenntnisse verständigen, gemeinsam knobeln, bauen, Lösungen finden und sogar „mit Mathematik musizieren“. Mit viel Neugier probierten sie die Exponate des Mathematikums aus und gestalteten zum Abschluss eine eigene kleine Ausstellung aus Kaplasteinen, die sie beim feierlichen Abschluss dem Publikum stolz präsentierten.
Wir blicken dankbar auf zwei Tage voller Freude, Neugier und neuer Erkenntnisse zurück. Ein herzlicher Dank gilt dem Mathematikum für den großartigen Workshop und die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die uns nun schon seit 2017 begleitet und unseren Schülern neue Zugänge zur Welt der Mathematik eröffnet.
Unser erster Lesenachmittag stand ganz im Zeichen des bundesweiten Vorlesetages.
Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 machten es sich gemeinsam mit ihren Deutschlehrkräften Frau Petek und Frau Kinzebach sowie unserer Stufenleiterin Frau Metzger in der Mediathek und dem Aquarium gemütlich, um in die Welt der Bücher einzutauchen.
Vorgelesen wurde aus dem spannenden Roman „Für immer Alaska“ – eine Geschichte über Freundschaft und Mut.
Im Anschluss hatten die Kinder Zeit, selbst zu lesen, neue Lieblingsbücher zu entdecken und sich spannenden Lesestoff auszuleihen.
Adolf-Reichwein-Preis 2025 geht an die Adolf-Reichwein-Schule Pohlheim!
Gießener Allgemeine, 13.11.2025, Seite 31
Am 14. August 2025 trat die Jury des Adolf-Reichwein-Preises der Stadt Rosbach v. d. Höhe zusammen, um über die diesjährige Auszeichnung zu entscheiden. Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Steffen Maar und mit weiteren Mitgliedern – Dr. Michael Limlei (Rosbach), Sabine Reichwein (Hiddensee) und Raya Schmidt (Schulleitung der Adolf-Reichwein-Schule Friedberg) – fiel die Wahl auf das Projekt „Was würde Adolf Reichwein sagen …?“ der Adolf-Reichwein-Schule Pohlheim.
Bereits zum zweiten Mal hat die Schule im Rahmen ihrer „Kreativwerkstatt“ Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe dazu eingeladen, sich intensiv mit gesellschaftlich relevanten und kritischen Themen auseinanderzusetzen. Dabei diente Adolf Reichwein – Pädagoge, Widerstandskämpfer und Demokrat – als inspirierende Leitfigur. Die Jugendlichen entwickelten politische Plakate und überlegten sich, wie Adolf Reichwein auf politische und gesellschaftliche Probleme unserer Gegenwart antworten würde.
Die Jury würdigte besonders die Verbindung von historischem Lernen, politischem Diskurs und handlungsorientierter Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen. Das Projekt steht exemplarisch für eine werteorientierte Bildungsarbeit, die junge Menschen dazu befähigt, unsere demokratische Gesellschaft aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten – ganz im Sinne Adolf Reichweins.
Die feierliche Preisverleihung findet am 20. Oktober 2025, dem 80. Todestag Adolf Reichweins, in der Adolf-Reichwein-Halle in Rosbach v. d. Höhe statt.
Auch in den Ferien wurde mit Begeisterung gelernt und künstlerisch gearbeitet.
Unter der Leitung von Frau Feregrino-Langer und Frau Müller-Thümen in Zusammenarbeit mit der mexikanischen Künstlerin Ana Martin del Campo haben 30ig Kinder und Jugendliche anlässlich des „Dia de Los Muertos“ die mexikanische Kunst kennengelernt und konnten selbst gestalterisch tätig werden.
Als Belohnung gab es zusammen mit unserem Ehrengast, der mexikanischen Konsulin Cecilla Villanueva Bracho, ein gemeinsames Mittagessen mit mexikanischen Spezialitäten.
Alicia Feregrino-Langer wurde mit dem Preis „Mexicanos Distinguidos“ ausgezeichnet!
Der vom mexikanischen Außenministerium verwaltete Preis wird einmal jährlich an Personen mexikanischer Staatsangehörigkeit verliehen, die mindestens die letzten fünf Jahre ununterbrochen im Ausland gelebt haben und eine herausragende Laufbahn in einem beliebigen Bereich des beruflichen oder privaten Lebens vorweisen können.
Die Auszeichnung besteht aus einer Silbermedaille und einer Urkunde, die das Institut für Mexikaner im Ausland (IME) des Außenministeriums über Botschaften und Konsulate weltweit überreicht. Der Preis würdigt Personen, die sich durch ihre Führungsqualitäten ausgezeichnet haben, eine herausragende berufliche Laufbahn vorweisen können und in ihrem Tätigkeitsbereich weithin von ihren Kolleginnen und Kollegen anerkannt sind.
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum mexikanischen Nationalfeiertag in der Frankfurter „Romanfabrik“ verlieh Konsulin Carmen Cecilia Villanueva Bracho am 16. September den Ehrenpreis „Mexicanos Distinguidos“ an Alicia Feregrino-Langer – als Zeichen der Anerkennung für ihre herausragende Arbeit, ihr Engagement und ihren Beitrag zur positiven Darstellung Mexikos im Ausland.
Frau Feregrino-Langer arbeitet seit 2008 als Lehrerin an der Adolf-Reichwein-Schule in Pohlheim, wo sie bereits zwei Jahre später die Leitung des Spanisch-Fachbereichs übernahm. Sie war Dozentin an der Technischen Hochschule Mittelhessen und hat aktuell eine Abordnung an das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB).
Im Rahmen ihrer schulischen und kulturellen Aktivitäten in Deutschland hat sie Schulwettbewerbe im Lesen sowie Workshops, Theater-Festivals und traditionelle mexikanische Feste wie den Dia de Muertos und die weihnachtlichen Posadas organisiert. Über ihr außerordentliches interkulturelles Engagement hinaus hat sie seit dem Schuljahr 2024/25 auch die Aufgabe der Erasmus+-Koordinatorin an der ARS übernommen.
Wir gratulieren von Herzen und sind stolz, eine so inspirierende Lehrerin in unserer Mitte zu haben!
Auftakt der Comicwoche in Pohlheim: Tobi Dahmen berührt mit „Columbusstraße“
Mit einem eindrucksvollen Abend startete die zweite Comicwoche in Pohlheim unter dem Motto „Heimat“. Die Auftaktveranstaltung fand am 1. September in der ARS statt und wurde von zahlreichen Gästen mit großer Aufmerksamkeit und Begeisterung verfolgt.
Gießener Allgemeine, 3. September 2025
Den Abend eröffnete der Gießener Comiczeichner Andreas Eikenroth mit einem Vortrag über „Comic und Heimat“. Er spannte einen Bogen von klassischen Comics bis hin zu modernen Graphic Novels und zeigte, wie das Medium persönliche und gesellschaftliche Themen auf einzigartige Weise vermitteln kann.
Im Anschluss präsentierte der renommierte Illustrator und Autor Tobi Dahmen sein neu erschienenes Werk Columbusstraße – Eine Familiengeschichte 1935–1945. In einer bewegenden Slide-Show stellte er die Graphic Novel vor, die auf rund 500 Seiten die Geschichte seiner Familie während des Nationalsozialismus erzählt. Dahmen rekonstruierte anhand von Briefen, Fotografien und Erzählungen seines Vaters die Lebensrealität seiner Großeltern und Eltern in dieser dunklen Zeit der deutschen Geschichte.
Der Titel „Columbusstraße“ verweist auf den damaligen Wohnsitz der Familie im Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel – ein Ort, der zum stillen Zeugen einer bewegten Vergangenheit wurde.
Die Präsentation stieß auf große Resonanz. Viele Besucher zeigten sich tief berührt von der persönlichen und zugleich historisch bedeutsamen Erzählweise. Die Kombination aus authentischen Dokumenten und künstlerischer Umsetzung machte die Geschichte greifbar und regte zum Nachdenken an.
Comiczeichnen leicht gemacht – Kreativer Workshop mit Andreas Eikenroth an der ARS
Am zweiten Tag der Comicwoche in Pohlheim verwandelte sich die ARS erneut in ein Zentrum für grafisches Erzählen. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Comicinteressierte nahmen am Zeichenworkshop unter der Leitung des Gießener Comiczeichners Andreas Eikenroth teil – und tauchten begeistert in die Welt des Comiczeichnens ein.
Eikenroth verstand es meisterhaft, den Teilnehmenden einen einfachen und praxisnahen Zugang zum Medium Comic zu vermitteln. Mit viel Humor und Fachwissen erklärte er die grundlegende Struktur von Comics: Wie Panels aufgebaut sind, welche Wirkung ihre Anordnung hat und wie man mit Bildausschnitten und Perspektiven Spannung erzeugt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Gestaltung von Figuren. Die Teilnehmer lernten, wie man mit wenigen Strichen ausdrucksstarke Charaktere erschafft – von der Mimik über die Körperhaltung bis hin zur Kleidung. Dabei wurde deutlich: Jeder Comic lebt von seinen einzigartigen Persönlichkeiten.
Abschließend zeigte Eikenroth, wie aus einer Idee eine kleine Geschichte entsteht. Gemeinsam entwickelten die Teilnehmenden kurze Handlungen, die sie in eigenen Panels umsetzten. Der kreative Prozess wurde dabei von gegenseitigem Austausch und viel Spaß begleitet.
Der Workshop war ein voller Erfolg und hinterließ bei allen Beteiligten bleibenden Eindruck. Viele verließen die Veranstaltung mit einem eigenen Mini-Comic in der Hand – und mit dem Wunsch, weiter zu zeichnen und zu erzählen.
Die Comicwoche an der ARS beweist: Comics sind mehr als Unterhaltung – sie sind ein kreatives Ausdrucksmittel, das Menschen verbindet und Geschichten lebendig macht.
Stimmungsvoll und voller Vorfreude begann am Dienstagvormittag für 126 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler der ARS ein neuer Lebensabschnitt. In der festlich geschmückten Sporthalle hieß Schulleiterin Petra Brüll ihre jüngsten Mitglieder bei der traditionellen Einschulungsfeier willkommen.
Das abwechslungsreiche Programm eröffnete ein schwungvoller Liedbeitrag der Klassen 6b, 6c und 6d unter der Leitung von Kattrin Becker und Christiane Metzger. Anschließend begrüßte Charlotte Ulrich aus der Klasse 7a die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler herzlich.
Sportlich und künstlerisch ging es weiter: Die Akrobatik-AG unter Leitung von A. Speier zeigte ihr Können, bevor die Umwelt-AG mit Tyler Romig und Ben Hofmann die Bühne betrat. Eindrucksvoll präsentierten Alma Jung (Kl. 6d) und Paul Bröchler (Kl. 10a) mit Gesang und Gitarre das Lied „Let it be“.
Besonders viel Beifall erhielten Lia Hartmann und Charlotte Wricke (Kl. 6a) für ihre phantastische Darbietung am Vertikaltuch. Im Anschluss richtete die Schulleiterin Frau Brüll das Wort an die Gäste und hob die Bedeutung von Gemeinschaft, Neugier und Mut für den Start an der neuen Schule hervor.
Sportlich und musikalisch ging es weiter: Die Hip-Hop-AG von K. Scholl zeigte ihr Können, bevor die Ukulele-AG unter der Leitung von Andrea Most-Roggenbuck ein Liedbeitrag darbot. Die Schülervertretung stellte sich durch Jennifer Zimmer persönlich vor, ehe die Gruppe rund um Antonia Döring mit einem Tanz aus Ringen und Tüchern für einen weiteren Höhepunkt sorgte.
Der mit Spannung erwartete Moment kam schließlich bei der Klasseneinteilung: Unter großem Applaus erhielten die neuen Schülerinnen und Schüler ihre Zuteilung in die fünf Parallelklassen.
Die Feier zeigte eindrucksvoll den Zusammenhalt der Schulgemeinschaft: Ältere Schülerinnen und Schüler hießen die neuen Fünftklässler nicht nur herzlich willkommen, sondern stellten gleichzeitig die Vielfalt des Schullebens vor.
Herzlich willkommen an der ARS – wir freuen uns sehr, dass ihr jetzt dazugehört!
Petra Brüll, Christiane Metzger (Schulleiterin, Stufenleiterin 5-7)
Ein gelungener Start für unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler
Auch in diesem Jahr hieß die Adolf-Reichwein-Schule Pohlheim am Ende der Sommerferien ihre zukünftigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler mit einer besonderen Aktion willkommen. Insgesamt 63 der neuen 125 Kinder aus den umliegenden Grundschulen – der Limesschule Watzenborn-Steinberg, der Grundschule Hausen, der Lückebachschule Garbenteich, der Regenbogenschule Holzheim, der Grundschule Langgöns sowie der Wiesengrundschule Leihgestern – kamen am 13. August 2025 gemeinsam mit ihren vertrauten Grundschulsozialarbeitenden an ihre neue Schule, an der sie herzlich vom Sozialarbeitsteam der ARS empfangen wurden.
Mit großer Neugier und viel Begeisterung begaben sich die Kinder auf einen spannenden Stationslauf durch das Schulgebäude. Dabei konnten sie nicht nur erste Eindrücke ihrer neuen Schule sammeln, sondern auch Teamgeist, Kreativität und Geschick unter Beweis stellen. Ob beim Bau einer Murmelbahn, in sportlichen Wettkämpfen beim Ballonstechen, beim Errichten eines möglichst hohen Ballonturms oder beim Knüpfen persönlicher Anker-Armbänder –Spaß und Action kamen an diesem Tag nicht zu kurz.
Besonders schön: An jeder Station entdeckten die Kinder kleine Symbole, die ihnen aufzeigten, dass die Schulsozialarbeit aus Grundschulzeiten an der ARS verlässlich weitergeführt wird. So konnten sie spüren, dass ihnen trotz des Schulwechsels vertraute Strukturen erhalten bleiben. Ein symbolischer Höhepunkt wartete am Ende des Parcours auf die neuen Schülerinnen und Schüler: Ein weißes Blatt Papier, das als Zeichen für einen Neubeginn stand – für frische Chancen, neue Freundschaften und einen guten Start an der ARS.
Abgerundet wurde der erlebnisreiche Tag durch ein gemeinsames Grillen im Schulgarten, das von drei Schülern der Jahrgangsstufe 10 vorbereitet wurde. In entspannter Atmosphäre ließen sich alle das leckere Essen schmecken, kamen miteinander ins Gespräch und konnten sich in aller Ruhe von ihren Grundschulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeitern verabschieden.
Die positive Stimmung und die vielen glücklichen Gesichter zeigten deutlich: Dieses Kooperationsprojekt der Sozialarbeit der ARS mit den Kolleginnen und Kollegen der umliegenden Grundschulen war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg.