{"id":531,"date":"2013-08-18T08:16:33","date_gmt":"2013-08-18T06:16:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ars-pohlheim.net\/?p=531"},"modified":"2013-08-18T22:02:26","modified_gmt":"2013-08-18T20:02:26","slug":"531","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ars-pohlheim.net\/?p=531","title":{"rendered":"Konzert mit franz\u00f6sischer Note"},"content":{"rendered":"<p>\u00d6ffentliche Vorspielabende sind wichtige Veranstaltungen im Schulleben der Adolf Reichwein-Schule. Die jungen Musiker erhalten hier Gelegenheit ihre Fertigkeiten der Schulgemeinde zu pr\u00e4sentieren. Dass hierbei so manches Herz vor Lampenfiber klopft, geh\u00f6rt ebenso zur Musik wie die Freude an den Fortschritten, die die jungen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler in ihrer Ausbildung machen.<\/p>\n<p>Maryse Wittig mit ARS-Verdienstmedaille ausgezeichnet. Am Dienstag, den 11. Juni 2013 hatte der Vorspielabend f\u00fcr dessen Organisation Kattrin Becker, Rektorin an der ARS und neben der Fachleitung Musik betraut mit der Leitung der ARS-Musikschule, verantwortlich zeichnet, noch einen weiteren Schwerpunkt &#8211; einen franz\u00f6sischen! Denn es waren G\u00e4ste von weither gekommen und verbrachten ein paar Tage an der ARS: Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Coll\u00e8ge Andr\u00e9 Ailhaud in der Stadt Volx, ganz in der N\u00e4he von Aix en Provence, die neue Partnerschule der ARS. Die Reisegruppe zusammen mit den deutschen Gastgebern steuerten gegen Ende sogar einen eigenen musikalischen Programmpunkt bei.<!--more--><\/p>\n<p>Maryse Wittig mit ARS-Verdienstmedaille ausgezeichnet<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ars-pohlheim.net\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Konzert_mit_Franzosen_20131-e1376806713568.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-534\" title=\"Konzert_mit_Franzosen_2013\" src=\"http:\/\/www.ars-pohlheim.net\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Konzert_mit_Franzosen_20131-e1376806713568.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"327\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Konzert begann bereits mit einem musikalischen Hochgenuss: Leonard Jung, Sch\u00fcler der Jahrgangsstufe 5 \u00fcberzeugte am Fl\u00fcgel mit hoher Musikalit\u00e4t und sensibel gestalteten Arpeggios. Mit seiner romantischen Fantasie in F von Manfred Schmitz zog er das Publikum in seinen Bann. Lucia Hermann, Jahrgang 6, \u00fcberzeugte am Cello mit einem Schlaflied von Gilian Lubach. Sie wurde von ihrer Lehrerin, der Cellistin Mariana Korolyova begleitet. Mit Jenny Lachmann (Jg. 7), Lucia Herrmann (6f), Tabea Krause, Malina Rinker und Anne-Mette Wei\u00df (alle drei Jg. 5) spielten gleich mehrere Celli zusammen und brachten ein Rondo von Muzio Clementi zu Geh\u00f6r. Das Cello-Ensemble des Jahrgangs 5 mit Malina Rinker, Ann-Mette Wei\u00df, Tabea Krause spielte unter Leitung von Lehrerin Gitty Feriduni das Thema aus Smetanas \u201eDie Moldau\u201c.<br \/>\nEs folgte ein weiterer, sehr \u00fcberzeugender Klaviervortrag von Emily Scholz mit einem souver\u00e4n dargebotenen Pr\u00e4ludium in C-Dur aus dem \u201eWohltemperierten Clavier\u201c von Johann Sebastian Bach. Clara Grieb wusste danach mit einem Andante con moto von Casper Kummer zu gefallen. Sie spielte dieses St\u00fcck ausdrucksvoll und mit sch\u00f6nem Ton, begleitet von ihrer Lehrerin Monika Kissel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Karl Kissel (Jg 7) zeigte in einem beherzten Allegro aus Opus 8 des Haydn-Sch\u00fclers Ignaz Josef Pleyel sicheres Tonempfinden. Er wurde von seiner Lehrerin Margarete Mrokon begleitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Karin Zipse (Jg.10) \u00fcberzeugte auf der Querfl\u00f6te mit einer sensibel vorgetragenen Romanze von Wilhelm Popp.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein sehr anspruchsvolles St\u00fcck f\u00fcr die Violine hatte sich Madlen Kosaca (Jg.6) ausgesucht: Gemeinsam mit Ihrer Mutter, Dr. Marianne Kosaca am Klavier, ging es bei Poplawskis \u201eTarantella\u201c hurtig zu, bei der die junge Geigerin viele Virtuosit\u00e4t zeigte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit einem sehr ansprechend musizierten L\u00e4ndler von Wilhelm Popp f\u00fcr Querfl\u00f6te schoss sich die Zehntkl\u00e4sslerin Louisa Ke\u00dfler an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Querfl\u00f6tenensemble der ARS unter Leitung von Monika Kissel zeigte mit einem schmissigen Ragtime von Thomas Hamori und \u201eNous aimons jouer\u201c von Raymond Guiot pr\u00e4zises Zusammenspiel, Musikalit\u00e4t und Intonationssicherheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Querfl\u00f6tenst\u00fcck &#8222;Guiots&#8220; leitete sozusagen \u00fcber zum franz\u00f6sischen Teil des Konzerts. Sch\u00fcler, Gastgeber und Lehrkr\u00e4fte des Frankreichaustauschs sangen von Pierre Wittig am Schlagzeug und Schulleiter Norbert Kissel am Fl\u00fcgel begleitet das Lied \u201eL\u00b4horloge tourne\u201c nach Mickael Miro, das Maryse Wittig, Initiatorin der neuen Schulpartnerschaft mit Frankreich, umgetextet hatte.<br \/>\nDem Engagement von Maryse Wittig, Franz\u00f6sin, Mitglied der Schulgemeinde und Lehrerin an der ARS ist es zu verdanken, dass das Austauschprogramm mit der franz\u00f6sischen Schule zustande kam.<br \/>\nSchulleiter Norbert Kissel \u00fcberraschte sie mit einer besonderen W\u00fcrdigung: Sie erhielt f\u00fcr ihre Verdienste um die Bereicherung des Schullebens an der ARS die ARS-Verdienstmedaille.<br \/>\nMaryse Wittig dankte allen, die sie beim Aufbau des Austauschs unterst\u00fctzt hatten, darunter dem F\u00f6rderverein der Schule, den Eltern, ihren Kollegen Axel Diehl und Kattrin Becker und nat\u00fcrlich den Lehrern aus Volx M.Jean Grahn und M. Alexandre Pied. Letztere bedankten sich ebenfalls herzlich und \u00fcberreichten der Schule ein Buchgeschenk. Dem Dank an alle Gestalter des Konzertprogramms und die Protagonisten des Franz\u00f6sischaustauschs schloss sich auch Marion Brandl, Vorsitzende des Schulelternbeirats der ARS, an und brachte ihre Freude \u00fcber die Lebendigkeit des Schullebens an der ARS zum Ausdruck.<br \/>\nDas Konzert, das von Kattrin Becker moderiert wurde, schloss mit einem \u00fcberzeugenden Auftritt des Chors der Jahrg\u00e4nge 7 und 8 unter Leitung von Norbert Kissel.<br \/>\nDas Ensemble sang das \u201eVois sur ton chemin\u201c aus dem Film \u201eLes Choristes\u201c mit ausdruckvollem Klang, am Fl\u00fcgel begleitet von Lehrerin Christina L\u00f6wen.<br \/>\nDen danach folgenden dreistimmigen A-capella-Satz des deutschen Volksliedes \u201eSah ein Knab ein R\u00f6slein stehn\u201c meisterten die jungen S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger mit guter Textverst\u00e4ndlichkeit und reiner Intonation. Mit einem flotten \u201eWhatever\u201c (bekannt aus der Werbung einer koffeinhaltigen Limonade) endete das etwa einst\u00fcndige Konzert.<br \/>\nDen Abschluss bildete wie bei allen musikalischen Veranstaltungen der Schule die Schulhymne \u201eRichte immer die Gedanken\u201c, deren Text aus der Feder von Reichwein selbst stammt.<br \/>\nEin \u00fcberzeugtes Publikum spendete lang anhaltenden Applaus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6ffentliche Vorspielabende sind wichtige Veranstaltungen im Schulleben der Adolf Reichwein-Schule. Die jungen Musiker erhalten hier Gelegenheit ihre Fertigkeiten der Schulgemeinde zu pr\u00e4sentieren. Dass hierbei so manches Herz vor Lampenfiber klopft, geh\u00f6rt ebenso zur Musik wie die Freude an den Fortschritten, die die jungen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler in ihrer Ausbildung machen. 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