{"id":2771,"date":"2014-10-11T18:19:04","date_gmt":"2014-10-11T16:19:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ars-pohlheim.net\/?p=2771"},"modified":"2014-10-16T11:15:00","modified_gmt":"2014-10-16T09:15:00","slug":"pohlheim-von-ganz-weit-oben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ars-pohlheim.net\/?p=2771","title":{"rendered":"Pohlheim von ganz weit oben"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_2773\" aria-describedby=\"caption-attachment-2773\" style=\"width: 516px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.ars-pohlheim.net\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/WELTALLBILD-MIT-LOGO.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-2773 \" alt=\"WELTALLBILD MIT LOGO\" src=\"http:\/\/www.ars-pohlheim.net\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/WELTALLBILD-MIT-LOGO-1024x590.jpg\" width=\"516\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.ars-pohlheim.net\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/WELTALLBILD-MIT-LOGO-1024x590.jpg 1024w, https:\/\/www.ars-pohlheim.net\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/WELTALLBILD-MIT-LOGO-300x172.jpg 300w, https:\/\/www.ars-pohlheim.net\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/WELTALLBILD-MIT-LOGO.jpg 1951w\" sizes=\"(max-width: 516px) 100vw, 516px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2773\" class=\"wp-caption-text\">Pohlheim aus einer H\u00f6he von \u00fcber 30 000 m, aufgenommen vom ARS-Ballon<\/figcaption><\/figure>\n<h4><\/h4>\n<p>Nein, es geht nicht darum, dass wir ja blo\u00df hoch hinaus wollen! Es war nur ein Experiment, aber ein erfolgreiches!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Rahmen eines naturwissenschaftlichen Workshops unserer Schule wurde ein Ballon in die Stratosph\u00e4re geschickt. Eine daran befestigte Kamera lieferte spektakul\u00e4re Aufnahme aus einer H\u00f6he von \u00fcber 30 000 Metern.<\/p>\n<p>Eine Sch\u00fclergruppe des 9. Jahrgangs unter Leitung von Herrn Krenig hatte das Experiment in der letzten Projektwoche gestartet.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nK\u00fcnftig wird \u00fcbrigens auch ein Mitarbeiter der Europ\u00e4ischen Weltraumorganisation ESA, ein ehemaliger Sch\u00fcler unserer Adolf-Reichwein-Schule, unsere \u201eRaumfahrt-Projekte\u201c unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ging bei diesem Ballon-Experiment um die Anbindung naturwissenschaftlicher Inhalte an Forschen und Experimentieren. Der Ballonflug musste n\u00e4mlich vorbereitet und sp\u00e4ter auch ausgewertet werden. Messungen, die Ortung und Bergung der Ger\u00e4te mittels GPS, Satellitentechnik, die Ber\u00fccksichtigung und Prognosen bez\u00fcglich der Wetterverh\u00e4ltnisse sowie der Umgang mit Parametern wie Materialeigenschaften, Druck, Temperatur und vieles andere mehr waren dabei Unterrichtsgegenstand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dabei hatten wir gro\u00dfes Gl\u00fcck mit dem Wetter: Bei der Genehmigung des Experiments durch die deutschen Flugsicherung prognostizierte man uns, dass Kamera, Ortungs- und Messger\u00e4te nach dem Zerplatzen des Ballons in gro\u00dfer H\u00f6he und der \u00d6ffnung des Fallschirms durchaus im Raum Berlin oder gar hinter der polnischen Grenze niedergehen k\u00f6nnten. Darauf hatte man sich eingestellt und ein Fahrzeug mit GPS wartete bereits, um gen Osten aufzubrechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber es kam anders. Zun\u00e4chst triftete der Ballon nach Westen. Nachdem er in der Stratosph\u00e4re aufgrund des niedrigeren atmosph\u00e4rischen Drucks die Gr\u00f6\u00dfe eines Einfamilienhauses erreicht hatte und die Kamera-Akkus bei- 60 Grad ihre Funktion einstellten, zerplatzte das Fluggef\u00e4hrt und die kleine Forschungsstation kehrte zum Erdboden zur\u00fcck. G\u00fcnstige Winde bewirkten dabei, dass die weiche Landung nicht Berlin oder in Polen erfolgte \u2013 sondern auf einer Lichtung im Licher Wald! Der Wind hatte gedreht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDamit konnte keiner rechnen\u201c, meinte Herr Krenig. \u201eIch denke nicht, dass es uns der n\u00e4chste Ballonstart wieder so einfach mit der Bergung der Ger\u00e4te machen wird. Denn nat\u00fcrlich werden wir weitermachen und versuchen, weitere Messwerte einzuholen und auszuwerten\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um aufkommenden Ger\u00fcchten zu widersprechen: Wir haben nicht vor, einen Hamster oder einen Hund in den Weltraum zu schicken, um ihm dort automatisch den Blutdruck zu messen oder so. Auch bemannte Raumfl\u00fcge durch Sch\u00fcler sind &#8211; zumindest im Schuljahr 2014\/15 &#8211; nicht geplant.<\/p>\n<p>Aber was nicht ist, kann ja noch werden\u2026 ;- )<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr den n\u00e4chsten Ballonstart m\u00fcssen wir jedenfalls noch einige Sponsoren gewinnen. Billig ist so eine Sache nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4ylDrJfzUp0&amp;feature=youtu.be \"><span style=\"color: #0000ff;\">Und hier, wie versprochen, der ultimative Clip zum Flug \u00fcber den Wolken<\/span><\/a><\/span><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein, es geht nicht darum, dass wir ja blo\u00df hoch hinaus wollen! Es war nur ein Experiment, aber ein erfolgreiches! &nbsp; Im Rahmen eines naturwissenschaftlichen Workshops unserer Schule wurde ein Ballon in die Stratosph\u00e4re geschickt. Eine daran befestigte Kamera lieferte spektakul\u00e4re Aufnahme aus einer H\u00f6he von \u00fcber 30 000 Metern. Eine Sch\u00fclergruppe des 9. 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