{"id":1925,"date":"2014-03-25T15:00:54","date_gmt":"2014-03-25T14:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ars-pohlheim.net\/?p=1925"},"modified":"2014-03-25T18:51:49","modified_gmt":"2014-03-25T17:51:49","slug":"gelungener-kulturabend-an-der-ars","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ars-pohlheim.net\/?p=1925","title":{"rendered":"Gelungener Kulturabend an der ARS"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1927\" aria-describedby=\"caption-attachment-1927\" style=\"width: 545px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.ars-pohlheim.net\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kulturabend-ARS.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1927  \" alt=\"Foto: B\u00fccher\" src=\"http:\/\/www.ars-pohlheim.net\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kulturabend-ARS.jpg\" width=\"545\" height=\"415\" srcset=\"https:\/\/www.ars-pohlheim.net\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kulturabend-ARS.jpg 1009w, https:\/\/www.ars-pohlheim.net\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Kulturabend-ARS-300x228.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 545px) 100vw, 545px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1927\" class=\"wp-caption-text\">Foto: B\u00fccher<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eMusik, Tanz und Pr\u00e4sentationen\u201c lautete das Motto eines Kulturabends, der am 19. M\u00e4rz 2014 an unserer Schule stattfand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Zentrum der niveauvollen Veranstaltung standen ausgew\u00e4hlte Pr\u00e4sentationen unserer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Jahrgangs 10, die k\u00fcrzlich ihre Pr\u00e4sentationspr\u00fcfungen mit einem sehr gutem Ergebnis abgeschlossen hatten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zu Beginn sang der Chor unter Leitung von Herrn Norbert Kissel den Song \u201eThe Rose\u201c in einem mehrstimmigen Satz in tadelloser Intonation und einem ausdrucksvollen Klangbild.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung, in der Herr Kissel allen dankte, die sich f\u00fcr diese Veranstaltung engagiert hatten, gab er das Mikrophon an Lisa Piske (Jg 10) weiter, die dann mit sicherer Moderation durch den Abend f\u00fchrte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jens Burgarth hatte sich den Wissenschaftler Manfred Spitzer und dessen Kritik am digitalen Medienbetrieb zum Thema gew\u00e4hlt und diskutierte in einem geschliffenen Vortrag \u201eob Google dumm macht\u201c und welchen tats\u00e4chlichen Nutzen die Arbeit am PC f\u00fcr das Lernen hat. Sein Fazit lautete schlie\u00dflich: \u201eAlles in Ma\u00dfen und den Kopf nicht \u00fcber der Arbeit mit dem PC vergessen!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Maximilian Jung nahm das Publikum auf eine Reise in die Wirtschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts mit und zeichnete anschaulich und mit sehr viel Sachverstand anhand eines Zeitstrahls die Geschichte des Volkswagen-Konzerns nach. \u201eVom K\u00e4fer zum Marktf\u00fchrer\u201c lautete sein \u00fcberaus interessanter Vortrag, der mit den Anf\u00e4ngen im nationalsozialistischen Deutschland begann und bis in die hochtechnisierte Gegenwart f\u00fchrte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zwischen den Einzelvortr\u00e4gen war Emely Scholz am Fl\u00fcgel mit Klassik und Pop zu h\u00f6ren. Emely z\u00e4hlt zu den versiertesten Klaviersch\u00fclerinnen an der ARS.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Sch\u00fclergruppe des Jahrgangs 9 stellte exemplarisch Projekte aus Bundesprogramm XENOS vor, an dem die ARS teilnimmt. Xenos steht f\u00fcr Toleranz, Weltoffenheit und zivilgesellschaftliches Engagement und unterst\u00fctzt arbeitsmarktbezogene Ma\u00dfnahmen an der Schnittstelle zwischen Schule, Ausbildung und Arbeitswelt und wird durch das Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales und den Europ\u00e4ischen Sozialfonds gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jaimie Euler hatte sich mit dem Down-Syndrom besch\u00e4ftigt und hierzu sehr anschaulich eine Gesamtdarstellung der Problematik zusammengestellt, die von den genetischen Ursachen bis zum gesellschaftspolitischen Problem eines ad\u00e4quaten Umgangs mit behinderten Menschen reichte. \u201eKeiner ist perfekt. Abtreibung als Generall\u00f6sung ist ein R\u00fcckschritt in Sachen Menschlichkeit\u201c, so ihr Pl\u00e4doyer. Besonders bewegend gelang ihr das Schlussbild des Vortrags: Die Zusammenfassung ihrer Er\u00f6rterung zum Down-Syndrom gestaltete sie symbolisch in Form einer Sonne. \u201eWeil gerade diese Menschen auch so viel Sonne in unser Leben bringen k\u00f6nnen\u201c, so die junge Referentin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit Marionetten, die sich des Nachts zur Geisterstunde erheben, sich von ihren F\u00e4den l\u00f6sen und in vielgestaltigen Formationen ihre Freiheit im gemeinsamen Tanz feiern, setzte die Tanzgruppe unter Leitung von Sozialarbeiterin und Tanzp\u00e4dagogin Iliana Kraft-Medebach einen weiteren Glanzpunkt. Mit in den Tanz einbezogen war auch ein Kost\u00fcmwechsel. Das Publikum in der Aula der ARS spendete gro\u00dfen Beifall.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Huschke Dingeldey begab sich danach in die Sph\u00e4ren der Wirtschafts- und Politikwissenschaft und stellte die Ausarbeitung eines anspruchsvollen Vortrag mit eigenen vergleichenden Untersuchungen zum Thema \u201eFair Trade\u201c vor. Mit seiner Darstellung von fairen Handelspartnerschaften, die nach Transparenz und Gerechtigkeit streben und die Sicherung sozialer Rechte f\u00fcr benachteiligte Produzenten im Fokus haben, leistete er mit seinem Vortrag einen wertvollen Beitrag zur Bewusstseinsbildung in Richtung einer Ver\u00e4nderung des konventionellen Welthandels.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hannah Sch\u00e4fer hatte sich eines sehr ersten Themas vorgenommen: Die Droge Crystal Meth. Ihr Vortrag f\u00fchrte eindrucksvoll vor Augen, was diese Droge mit dem Menschen macht und welche Gefahr hiervon f\u00fcr das Leben gerade Jugendlicher ausgeht. Hergestellt in improvisierten Giftk\u00fcchen unter Verwendung von Zutaten wie Nagellackentferner und Abflussrohrreiniger gelangt so eine Droge auf den Markt, die bereits nach dem einmaligen Konsum s\u00fcchtig macht. Hanna Sch\u00e4fer zeigte in einem sprachlich ausgefeilten Vortrag die ganze Palette des Dramas Crystal Mephe auf, verbunden mit einer eindringlichen Warnung an ihre Altersgruppe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Staat Togo in Westafrika wurde vor 16 Jahren Laura Masson geboren, deren Eltern damals als Mitarbeiter des Deutschen Entwicklungsdienstes in Bassar arbeiteten. Und so hatte sich Laura ihre afrikanischen Wurzeln zum Thema gemacht und hierzu eine sehr ansprechende Pr\u00e4sentation ausgearbeitet, mit der sie das Publikum in ein Land entf\u00fchrte, in dem sauberes Wasser noch eine Kostbarkeit ist. Das ein Leben im Wechsel zwischen den Extremen Regenzeit und W\u00fcstenstaub so ganz anders ist als bei uns, zeigte auch die Aufnahme eines grasgedeckten Unterstandes, der als Schule f\u00fcr 80 Kinder reichen musste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit exakten Marschformationen, schneidigen Uniformen und beeindruckenden Trommelwirbeln zog Julien Dechert schlie\u00dflich das Publikum in seinen Bann. Er hatte sich das Thema \u201eDas Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Gro\u00dfen-Linden\u201c gew\u00e4hlt. Julien ist in diesem Verein selbst als Musiker aktiv. Auch wenn er aus Zeitgr\u00fcnden nur in einer gek\u00fcrzten Version vorstellen konnte, gelang es ihm \u00fcberaus erfolgreich die vielen Facetten des 1953 ins Leben gerufen Ensembles von seinen Anf\u00e4ngen bis hin zur Brass-Band darzustellen. Trotz zahlreicher internationaler Erfolge habe sich aber auch sein Verein mit Nachwuchssorgen zu besch\u00e4ftigen, so der Referent. Wen sollte es da wundern, dass er in seinem Vortrag buchst\u00e4blich auch die Werbetrommel kr\u00e4ftig r\u00fchrte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Abschluss des gelungen Abends verabschiedete der Chor die zahlreichen G\u00e4ste mit einem erfrischenden \u201eHave a nice Day\u201c.<\/p>\n<p>Wie die Schule mitteilte, laufen bereits die Planungen f\u00fcr ein n\u00e4chstes Event unter dem Motto \u201eT\u00f6ne, Themen und Talente\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMusik, Tanz und Pr\u00e4sentationen\u201c lautete das Motto eines Kulturabends, der am 19. 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